Es gibt keine Zufälle. Letzte Woche habe ich einen Workshop zum Thema “Umgang mit Veränderungen” begleitet und dort die Methode der “Kollegialen Beratung” vorgestellt (…und auch an Praxisfällen ausprobiert).
Die Grundidee ist, dass in einer Arbeitsgruppe genug Erfahrungswissen vorhanden ist, um einzelnen Kollegen bei Problemfällen hilfreich zur Seite stehen zu können. Damit aus der Beratungsrunde kein Kaffeeklatsch mit Allgemeinplätzen wird, sollte ein ganz bestimmter Ablauf eingehalten werden. Einen solchen Ablauf beschreibt Rüdiger Klepsch in seinem Artikel: Beraten können wir uns selbst.
Mein bevorzugter Ablauf ist etwas anders als der im Artikel geschilderte. Aber das ist vielleicht auch Geschmacksache. Einig bin ich mit dem Autor, dass die Kollegiale Beratung “eine sehr wirksame und zudem sehr preiswerte Form der Problembewältigung” darstellt. Darüberhinaus trägt sie dazu bei, dass durch das Herstellen eines von gegenseitigem Verständnis der Teamgeist gestärkt wird und gerade ein Führungskreis lernt, nach außen mit der gleichen Sprache zu sprechen.
Ziel der Kollegialen Beratung ist die selbstständige Lösung auftretender Praxisprobleme (Führung, Umgang mit Konflikten, Organisation u.a.) im Team. Die Methode ist hochwirksam und nicht sehr aufwändig. Allerdings sollte sie gelernt und geübt werden. Wenn Sie Interesse daran haben, dann sprechen Sie mich an. Ich zeige Ihnen, wie es geht.

[Foto von taliesin [via morgueFile]