Home

Training | Coaching | Alles im Griff


Gina Trapani über die Eroberung des Briefkastens

4. Februar 2010 (18:10) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Gina Trapani wird den meisten Lesern als Gründerin des Lifehacker-Blogs bekannt sein. In einem Beitrag für FastCompany erzählt sie uns, wie wir die Herrschaft über unseren Eingangskorb zurück erobern können: Conquering Your Email Inbox.

Visualierung und der Prozess des Schreibens

3. Februar 2010 (18:38) | Kreativität, Methoden, Präsentieren | Von: Stephan List

Eigentlich kenne ich es nicht anders. Wenn ich einen längeren Text schreiben muss, fahre ich erst einmal den MindManager hoch. Zunächst werden alle Gedanken zum Thema wild gesammelt und dann mittels Drag & Drop strukturiert. Erst, wenn diese zwei Schritte vollzogen sind, beginnt für mich der eigentliche Schreibprozess. Nicht immer kommt der MindManager zum Einsatz, manchmal zeichne ich die Mind-Maps auch von Hand oder benutze Haftzettel und Pinnwand. Auch bei der Planung von Präsentationen gehe ich so vor.

Ryan Coleman hat eine einschlägige Präsentation im Internet veröffentlicht: Visual Thinking & The Writing Process.

Besprechungen online verwalten

2. Februar 2010 (10:45) | Internet, Software, Teamwork | Von: Stephan List

In der Welt des web 2.0 gibt es unzählige Anwendungen, die die Organisation von Besprechungen im Fokus haben. Wer hat wann Zeit, wo trifft man sich und so weiter. Nun bin ich über zwei Anwendungen gestolpert, die über die reine Organisation von Meetings hinausgehen: Ketchup (!) und meetingmix. Für mich ist entscheidend, dass man mit beiden Programmen offensichtlich auch Tagesordnungen, Listen offener Punkte und Protokolle erstellen und verwalten kann. Ketchup ist noch in der Erprobungsphase und daher ummesonscht, für meetingmix gibt es bereits ein Preismodell.

Wenn Sie so etwas auf Ihrem eigenen Server haben möchten oder dem Ihres Unternehmens, dann ist vielleicht MyMeeting das richtige Programm für Sie: “MyMeeting is a web application specifically designed to help you to better manage your meetings and get more out of them.” Das hört sich doch vielversprechend an.

Dennoch kann ich mir den Nutzen derartiger Angebote noch nicht so recht vorstellen. Reicht ein normales Wald-und-Wiesen-Wiki für Besprechungen nicht aus? Nutzen Sie innerhalb oder außerhalb Ihres Unternehmens derartige Anwendungen? Gibt es noch andere interessante Programme, die hier nicht aufgeführt sind? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Fragen über Fragen…

Getting Things Done ist kompliziert!

1. Februar 2010 (11:15) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Ich weiß nicht, wer diese Mind-Map zu Getting Things Done angefertigt hat. Mich würde es allerdings nicht wundern, wenn er/sie nach dieser Arbeit entnervt das Handtuch geworfen hätte.

Persönliches Wissensmanagement mit GTD

1. Februar 2010 (10:51) | Lernen, Methoden, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Mein kanadischer Kollege Harold Jarche beschäftigt sich schon seit langer Zeit mit informellem Lernen und persönlichem Wissensmanagement. Vor geraumer Zeit hat er einen Artikel geschrieben: Sense-making with PKM. Diesen Beitrag nahm Sumeet Moghe zum Anlass, seinen Ansatz zum persönlichen Wissensmanagement vorzustellen: Here’s how I’m approaching Personal Knowledge Management. Das interessante an seinem Vorgehen ist die Verbindung mit Getting Things Done über die Schritte “Collect – Process – Organize – Review”. Sumeet hat den Beitrag mit Videos illustriert, die seinen Ansatz näher erläutern. Für mich eine praktische Anwendung von GTD mit hohem Nutzwert.

Werkzeuge zur Zusammenarbeit

30. Januar 2010 (18:15) | Internet, Projektmanagement, Software, Teamwork | Von: Stephan List

Ich betätige mich hiermit einmal mehr als reiner Briefträger. Es gibt hin und wieder Tweets, die sind für das kurzlebige Gezwitscher einfach zu schade. Hinweise eben, die es wert sind, festgehalten zu werden. So auch zwei Tweets von @thomas_weller:

  1. 27 Free Must-have Online Collaboration Tools
  2. 15 Free Online Collaboration Tools and Apps

Wie die Titel schon sagen: Es handelt sich um Aufzählungen mehr oder weniger bekannter online-Werkzeuge zur Zusammenarbeit in Projekten. Alle Tools werden in beiden Artikeln zumindest kurz beschrieben. Wenn Sie die Erklärungen lieber auf Deutsch lesen wollen, dann sollten Sie auf web2null eine entsprechende Suchanfrage starten:

Jetzt liegt es an Ihnen, herauszubekommen, was zu Ihnen, Ihrem Team und Ihrem Projekt passt.

Was interessiert Sie zum Thema “Präsentieren”?

28. Januar 2010 (17:16) | Präsentieren | Von: Stephan List

Momentan bin ich dabei, wieder einmal meine Workshopdesigns zu überprüfen. Aus diesem Grund habe ich heute folgende Frage getwittert (#stfragt):

Was sind die wichtigste Fragen zur Präsentation? Was geht Ihnen im Kopf herum, wenn Sie präsentieren müssen?

Es kamen auch einige Antworten. Vielen Dank dafür:

  • Was sollen meine Zuhörer mitnehmen? (@doxanize_chefin)
  • Hoffentlich funktioniert die Sch…-technik! (@schnierer)
  • Wer sitzt vor mir? Was wollen die hören? Was ist das Ziel (smart)? (@wissenmachtnix)
  • kurz; 1 Message … auf Zielgruppe zugeschnittene Mittel und Methoden (@rykerstribe)
  • Wie man es schon mal nicht macht: Video; das Tool spielt dabei keine Rolle… (@NWarnecke)
  • "Was ist die Idee (in einem Satz!) die ich rüberbringen möchte?" (@implizit)

Wenn Ihnen dazu noch etwas einfällt, würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen!

 

BTW: Ein paar Minuten später war ich schon wieder schlauer und habe die Frage etwas umformuliert.

Wenn Ihr einen Workshop zur Präsentation besuchen wolltet, welche Fragen möchtet Ihr am Ende beantwortet oder geklärt haben?

Die Anworten auf diese Frage nehme ich gerne hier oder auf der Facebook-Seite GTDeutsch entgegen. Ein herzliches TIA!

Stuff und Capture Tools

27. Januar 2010 (17:37) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Eine der Organisationsprinzipien von Getting Things Done ist “Collect” bzw. “Capture”. Es besagt, das alle Informationen an einer Stelle, vorzugsweise dem Eingangskorb, gesammelt werden. Von dort aus werden Sie dann weiter verarbeitet. Im Laufe meiner eigenen Praxis und in meinen Workshops hat sich herausgestellt, dass es Sinn macht, gedanklich zwischen den Informationen selbst (“Stuff”) und den Sammelbehältnissen (“Capture Tools”) zu unterscheiden. Ich will das an meiner eigenen Arbeitsumgebung vorstellen, dann wird das klarer:

  • Capture Tool: Stuff
  • Kopf: Ideen, Gedanken, Wünsche, Pläne, offene Fragen etc.
  • Notizbuch DIN A 4: Besprechungsnotizen, Tagungsaufschriebe, Projektnotizen
  • Notizbuch DIN A 6: Spontane Einfälle (z. B. in der Kneipe: Adressen, alle möglichen Notizen und Geistesblitze)
  • Diktiergerät: Einfälle während Autofahrten
  • Eingangskorb: Papiernes, wie Briefpost, Artikel
  • Geldbeutel: Quittungen, Tankrechnungen etc.

Das Ganze findet sein Gegenstück im virtuellen Bereich wieder, allerdings benutze ich dort nur ein Capture Tool, nämlich

  • Evernote: Ideen, Gedanken, Wünsche, Pläne, offene Fragen etc.

Ich denke, das Prinzip ist klar geworden. Schauen Sie mal Ihre eigene Umgebung durch: Was sind Ihre Capture Tools? Wo sammeln Sie das anfallende “Zeug”? Beachten Sie:
So wenig Capture Tools wie möglich, so viele wie nötig, lautet die Devise.

Alle Capture Tools landen alle im Eingangskorb (das Papierzeug ist da ohnehin schon), wo sie spätestens zur Wochendurchsicht geleert werden. Wie so etwas geht, zeigt Ihnen der nette Herr zu Anfang dieses Videos:

 

Der Kopf kommt natürlich nicht in den Eingangskorb. Vielmehr gilt das Prinzip “alles aus dem Kopf”. Er sollte schnellstmöglich geleert werden, z. B. mit einem regelmäßige Mind Sweep. Am besten ist es, Sie schreiben sofort alles auf. Dazu haben Sie ja schließlich Ihr Notizbuch. Oder wie David Allen sagt: Der Kopf ist dazu da, Ideen zu bekommen und nicht, Ideen zu behalten.

So holen Sie alles aus Ihrem Netbook

26. Januar 2010 (18:43) | Internet, Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Das Netbook war nie als Laptop-Ersatz konzipiert. Vielmehr sollte man unterwegs über das Internet auf die wichtigsten Daten zugreifen können und nebenbei ein kleines bisschen Büroarbeit erledigen ohne sich dabei den Rücken krumm zu schleppen. Eine konsequente Umsetzung des 80/20-Prinzips, wenn Sie so wollen. Allerdings muss man dazu ein paar Kompromisse eingehen. Vor allem der Bildschirm und die Tastatur lassen in der Regel “normales” Arbeiten im Dauerzustand nicht zu. Vor einiger Zeit hat Evan Wondrasek ein paar Werkzeuge vorgestellt, die die Arbeit mit dem Netbook optimieren: 5 Killer Optimization Apps To Maximize Your Netbook’s Potential. Einige davon sind auch auf meinem Samsung NC-10 im Einsatz:

  • Winsupermaximize
    Mit diesem Werkzeug können Sie die nutzbare Fläche Ihres Bildschirms vergrößern. Das kann bei den kleinen Netbooks schon Wunder wirken.
  • Dropbox
    Ein virtuelle Dateiablage zur Vergrößerung Ihres Speicherplatzes und zum ständigen Zugriff auf Ihre Daten online von unterwegs.
  • VirtuaWin
    Ein Programm zur Erstellung und Verwaltung mehrerer Bedienoberflächen. Man kann dann zwischen den Oberflächen hin- und herspringen.
  • Daemon Tools Lite
    Das Tool simuliert ein komplettes CD-Laufwerk. Das ist praktisch, denn kein Netbook hat ein integriertes CD-Laufwerk. So geht es: Mit dem “normalen” Computer stellen Sie ein Abbild der CD-ROM her. Das können Sie auch mit Daemon Tools Lite machen, wenn Sie es dort ebenfalls installieren. Dann kopieren Sie diese Kopie auf das Netbook. Die Emulation sorgt dann für das Abspielen. So haben Sie die wichtigen CDs immer an Bord bzw. auf dem Netbook. Ohne? Für mich undenkbar.
  • Google Chrome
    Diesen Browser benutze ich auf dem Netzbook auch immer. Schlank und schnell ohne den üblichen Zierrat. Für Netbooks wie gemacht.

Ich bin mir sicher, Sie haben auch das eine oder andere Helferlein, das Sie auf Ihrem Netbook nicht mehr missen möchten. Wir sind neugierig. Lassen Sie es uns wissen!

Delicious und Getting Things Done

25. Januar 2010 (21:23) | Internet, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Kennen Sie Delicious? Wenn nicht, dann sollten Sie es kennenlernen. Delicious ist ein Internetdienst, mit dem Sie Ihre Internetlesezeichen (zu deutsch: Bookmarks) ablegen, organisieren und mit anderen teilen können. Ich selbst kann mir meinen Alltag ohne Delicious gar nicht mehr vorstellen. Ken Clark beschreibt, wie Sie Delicious auch für Getting Things Done nutzen können: 11 Ways to Use Delicious for Getting Things Done (GTD). Schauen wir einmal näher hin:

  1. Bücher, die Sie lesen möchten
  2. Lesen/Besprechen
  3. Ideen
  4. Restaurants
  5. Rezepte
  6. Wunschliste
  7. Plätze, die Sie besuchen möchten/Reisetipps
  8. Ratschläge
  9. Software, die Sie begutachten möchten
  10. Dinge, die zu erledigen sind
  11. Alle o.a. Themen mit einem Tag Bundle organisieren

Die GTDer unter Ihnen haben es längst bemerkt. Ken bildet so die Referenzliste ab. Alle Themen werden mit entsprechenden Etiketten (Tag) versehen. Falls ein Thema für “Irgendwann/Vielleicht” vorgesehen ist, stellt Ken dem entsprechenden Tag ein “@” voran.

So ganz überzeugt mich das Konzept nicht. Aber vielleicht bringt es Sie auf die richtigen Ideen.