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Der Packlisten – Generator (2)

27. Januar 2012 (09:05) | Hardware, Kleine Kniffe, Methoden | Von: Stephan List

Vor vielen Monaten habe ich im Toolblog auf einen Packlistengenerator hingewiesen. Dieser stellt Ihnen auf Knopfdruck die Utensilien und Kleidungsstücke zusammen, die Sie auf Ihre Reise mitnehmen sollten. Wenn Ihnen dieser Generator etwas zu altbacken daherkommt, dann habe ich eine Alternative für Sie: Packwhiz.

Packwhiz macht im Grunde genommen auch nichts anderes, nur eben moderner. Das Programm arbeitet webbasiert und ein ein zeitgemäßes Outfit.  Wie bei solchen Anwendungen üblich, müssen Sie einen Account anlegen. Packen 2.0 sozusagen. Sie können die Liste dann selbst anlegen (“from scratch”) oder automatisch generieren lassen und hinterher ergänzen. Es gibt auch eine Sammlung von Vorschlägen für bestimmte Standardreisen.

Ich persönliche bleibe lieber bei meinen Mind-Maps.

Michael Linenberger hat ein paar Fragen

26. Januar 2012 (12:31) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Michael Linenberger (“Total Workday Control Using Microsoft Outlook”) hat auf seiner Website eine kleine Umfrage gestartet. Es dauert nicht einmal eine Minute, um die Fragen zu beantworten. Sie müssen auch keine E-Mail-Adresse oder sonst irgendwas hinterlassen. Aber Sie bekommen für Ihre Antworten ein kleines aber feines Geschenk: Ein Miniposter zum Herunterladen, auf dem erklärt wird, wie Sie mit Michaels Methode Ihren E-Mail-Verkehr organisieren können. Mir gefällt das Diagramm sehr gut, es ist ansprechend, aussagekräftig und einfach zu verstehen.

myn_email

Terminplanung im Team – mit Papier und Bleistift

26. Januar 2012 (09:00) | Kleine Kniffe, Selbstmanagement, Teamwork | Von: Stephan List

Wenn die liebe Dagmar die Twittergemeinde aus Ravensburg zu einer Bierrunde zusammentrommelt, dann plant sie das immer mit Doodle. Sie stellt ein paar Terminvorschläge ins Netz und jeder Angeschriebene trägt ein, wann er kann oder eben nicht. Per Mehrheitsentscheidung kann dann blitzschnell festgelegt werden, wann das nächste “Twitterbier” stattfindet.

Die Macher von Doodle zeigen ein Herz für Welt1.0 – Bewohner und haben eine Variante in Papierform veröffentlicht: Doodle Unplugged. Dort können Sie ein Formular herunterladen, ausdrucken und dann reihum an die potenziellen Teilnehmer verschicken. Mit der Post oder wenn es ganz schnell gehen soll, auch per Fax.

doodle_papier

Ich weiß noch nicht, woher der Auftrag für den Entwurf eines solchen Formulars kam, aus den Reihen des Bundestags vielleicht. Wer weiß…

Ist Produktivität vielleicht doch nicht so gut?

25. Januar 2012 (20:45) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Vor einiger Zeit gab es ein Buch von Sascha Lobo und Katrin Passig, in dem die Autoren sich äußerst kritisch mit dem Thema Persönliche Produktivität auseinandersetzten. Barrie Davenport stößt in das gleiche Horn und listet “10 Critical Reasons Why You Should Not Be Productive” auf. Diese sind:

  1. Produktivität richtet die Aufmerksam auf das Ergebnis anstatt auf den Prozess
  2. Produktivität führt zu Adrenalinausstoß
  3. Produktivität reduziert (echte) Produktivität
  4. Produktivität kann die Konzentration zerstören
  5. Produktivität bringt unsere Prioritäten durcheinander
  6. Produktivität erdrückt Kreativität
  7. Produktivität erzeugt eine falsche Wahrnehmung von Kontrolle
  8. Produktivität unterminiert Beziehungen
  9. Produktivität untergräbt Spontaneität
  10. Produktivität ist für Kleingeister

Na ja, bei Punkt 10 bin ich nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe (Productivity is the “hobgoblin of little minds”).

Ich denke, Barrie beschreibt mit seinen Punkten die Übertreibung von Produktivität. David Allen würde die Zeitgenossen dann wohl als Micromanager bezeichnen. Es lohnt sich, in dem Artikel die Erläuterungen zu den Punkten zu lesen. Dann wissen Sie, was Sie vermeiden sollten.

Aufgehübschte Cubicles

24. Januar 2012 (09:03) | Hardware, Kleine Kniffe, WorkLife | Von: Stephan List

Sie kennen sicher diese Würfelbüros (Cubicles). Sie sind oft Bestandteil von Großraumbüros und erfreuen sich besonders in den USA besonderer Beliebtheit. Wenn Sie beim Betrachten mancher Bilder an Legebatterien denken, dürften Sie nicht falsch liegen. Bei Gelegenheit muss ich einmal recherchieren, ob es Vorschriften aus dem Arbeitsschutz für die Mindestgröße dieser Würfel gibt.

Um der Uniformität zu entgehen, lassen sich findige Zeitgenossen die tollsten Sachen einfallen. Gracie Murano hat einige Ideen dokumentiert: 12 Coolest Pimped Cubicles. Wenn Sie in einem solchen Minibüro arbeiten, finden Sie dort vielleicht die eine oder andere Anregung.

cubicle

Noch ein Diagramm zu GTD

23. Januar 2012 (09:20) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Warum ist GTD so erfolgreich? Für mich ist ein Kernelement für den Erfolg der klare Ablauf, der sich hervorragend in entsprechenden Diagrammen darstellen lässt. Vielleicht haben sich auch deshalb zuerst die ITler wie wild auf die Methode gestürzt und entsprechende Programme entwickelt. Folgerichtig gibt es mittlerweile Ablaufdiagramme wie Sand am Meer, wie man hier sehen kann.

Karol Krol zeigt in seinem Beitrag “Productivity Made Simple: The Key to GTD – Your Daily Graph of Activity” ebenfalls ein Ablaufdiagramm. Mir gefällt es gut, weil es klar, einfach aufgebaut und sehr ansprechend gestaltet ist. Karol erklärt, wie Sie das Diagramm nutzen können, um Ihre Dinge geregelt zu bekommen.

Der Artikel ist ein Teil einer Reihe mit dem Titel “Productivity Made Simple”. Bisher veröffentlicht:

pms

Wie Andere die Dinge geregelt kriegen

20. Januar 2012 (18:20) | Hardware, Kleine Kniffe, Methoden, Selbstmanagement, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Wenn ich einen Workshop zur Selbstorganisation begleite, bin ich immer gespannt, welche Kniffe meine Teilnehmer anwenden, um gut durch ihren Arbeitstag zu kommen. Ich weise immer darauf hin, dass sie etwas, was gut funktioniert, unbedingt beibehalten sollten. Gemäß dem alten Spruch “Never change a running system”, sollte man nicht etwas über Bord werfen, was sich bewährt hat, nur weil es auf den ersten Blick nicht zu einer Zeitmanagementmethode zu passen scheint. Vielmehr lautet hier die Frage: “Wie kann ich das eine tun ohne das andere zu lassen?”

Eine große Sammlung individueller Ansätze finden Sie auf der Website The Setup. Dort erzählen Mitmenschen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen, wie sie die Dinge geregelt kriegen. Es gibt übrigens auch Ableger der Website in allen möglichen Ländern, unter anderem auch in Deutschland.

TheSetup

BTW: Es werden auch Menschen interviewt, die keinen Apple benutzen. So etwas gibt es. Man kann es kaum glauben.

Tastenkombinationen automatisieren mit HotKeyz und Do It Again

19. Januar 2012 (18:19) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Hotkeys sind Ihnen sicher schon einmal untergekommen. Auf Deutsch nennt man Sie Tastenkombinationen, die Amerikaner nennen Sie auch Shortcuts. Es gibt eine ganze Reihe von Programmen, die derartige Tastenfolgen automatisieren, am bekanntesten dürfte wohl das kostenlose AutoHotkey sein. HotKeyz ist ebenfalls so ein Tastenmanager.

Offensichtlich kommt HotKeyz im Funktionsumfang nicht an AutoHotkey heran, aber es macht einen sehr aufgeräumten Eindruck und überdies ist manchmal weniger mehr. Hotkeyz erhalten Sie auch in einer portablen Version für den USB-Stick.

Wenn Sie eine Alternative suchen, dann kommt vielleicht Do It Again in Frage. Das Programm ist ein Makrorekorder, mit dem Sie bestimmte Tastenfolgen automatisch aufzeichnen können. Auf Tastendruck wird das Aufgezeichnete wieder abgespielt. Auf diese Weise lassen sich komplette Aufgaben automatisieren.

Aufgaben organisieren mit Twitter: TwitDo

19. Januar 2012 (18:02) | Kleine Kniffe, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Ich weiß nicht so recht. Zwar mache ich hin und wieder gern dabei mit, aber im Grunde genommen halte ich Twitter für einen netten Zeitvertreib, der von der Arbeit eher ablenkt. Alexander Temerev und Alexander Kuklev sehen das anders und haben eine Anwendung geschrieben, mit der Sie eine Aufgabenliste mit Twitter erstellen können: TwitDo. Und so geht das:

  1. Sie twittern etwas wie “Schreibtisch aufräumen” und fügen den Hashtag #todo hinzu
  2. Dann noch etwas und noch etwas…
  3. Ihre Liste finden Sie dann unter http://twitdo.com/twittername.
    Für twittername müssen Sie dann Ihren eigenen Twitternamen einsetzen, ohne “@”
  4. Wenn Sie den Schreibtisch aufgeräumt haben (s. o.), twittern Sie 
    Schreibtisch #done
  5. Wenn Sie eine Aufgabe komplett löschen wollen, twittern Sie:
    Schreibtisch #undo

Auf den ersten Blick ganz spaßig, aber ich bezweifle, dass TwitDo praxistauglich ist.

Die Hierarchie des Präsentierens von Seth Godin

18. Januar 2012 (20:45) | Präsentieren | Von: Stephan List