Warum es E-Mail immer geben wird

Ich habe natürlich darüber keine wissenschaftlichen Studien angestellt, dennoch behaupte ich, dass die Klagen über E-Mail fast so alt sind wie die E-Mail selbst. Es gibt eine Unzahl von Autoren, die über die E-Mail herziehen, das Spektrum reicht von Jammern bis zum heiligen Zorn. Allen gemeinsam ist, dass sie diesen Nachrichtenverkehr lieber heute als morgen auf den Mond schießen würden.

Nun aber droht uns Mathilde Collin mit der Aussage: Email Will Last Forever. Nachdem sich der erste Schreck gelegt hat, wollen wir einmal einen näheren Blick auf die Gründe für ihre Behauptung werfen. Mathilde meint:

  • E-Mail ist der leistungsstärkste Kommunikationskanal
  • E-Mail ist sehr flexibel
  • E-Mail wird sich im Geschäftsleben halten

Zwar meint auch Mathilde, dass mittlerweile weitere Kommunikationsmittel zur Verfügung stehen, die E-Mail aus den o.a. Gründen aber ihre Berechtigung behalten wird.

Was meinen Sie? Ist die E-Mail tatsächlich nur “etwas für alte Leute” oder wird sie weiterhin verwendet werden? Und wenn ja, zu welchem Zweck?

 

Hinterlasse eine Antwort

Die Anleitung zu Trello

Es gibt Leute, die schwören auf Trello. Hinter dem wie immer ulkigen Namen verbirgt sich eine Web-Anwendung. Sie stellt Ihnen ein virtuelles Board zur Verfügung, auf dem Sie virtuelle Karten zu Organisationszwecken in unterschiedlicher Anordnung anpinnen können. Das Ganze funktioniert allein und im Team und ist ummesonscht.

Damit wir nicht allzu lange herumrätseln müssen, wie Trello zu bedienen ist, gibt uns BuildBetterSoftware.com eine reich bebilderte Bedienungsanleitung an die Hand: Using Trello for Agile Software Development: The Complete Guide.

Ob die Anleitung “komplett” ist, weiß ich nicht, aber für einen ersten Einstieg ist sie mehr als nützlich.

 

Hinterlasse eine Antwort

Mark Forster’s Liste als App: BlancList

Besonders in Großbritannien gilt Mark Forster als der Guru in Sachen Selbstorganisation. Ob zu Recht, vermag ich nicht zu beurteilen, denn ich habe zu seinem Hauptwerk “Do It Tomorrow” nie den richtigen Zugang gefunden. Das hat aber nichts zu sagen, denn das mag an mir liegen.

Über seine SuperFocus – Methode habe ich im ToolBlog bereits berichtet. Nun gibt es wohl die passende Anwendung dafür: BlancList.

Wie gesagt, ich bin kein Spezialist in Sachen Mark Forster, aber ich weiß, unter den Leserinnen und Leser gibt es solche. Vielleicht kann ja die eine oder andere etwas zu BlancList sagen schreiben. Ich würde mich darüber sehr freuen.

 

Hinterlasse eine Antwort

Die Gesetze von Newton, angewendet auf die Produktivität

Wir alle kennen Sir Isaac Newton, den Giganten der Physik. In seiner Schrift “Philosophiae Naturalis Principia Mathematica” veröffentlichte er “drei Grundsätze (Gesetze) der Bewegung […], die als die newtonschen Axiome, Grundgesetze der Bewegung, newtonsche Prinzipien oder auch newtonsche Gesetze bekannt sind” (Quelle).
Die von ihm formulierten Gesetze waren bahnbrechend, auch für für Generationen von Schülern, die ja nach Talentlage mehr oder weniger daran verzweifelt sind.

James Clear hat sich den Spaß gemacht, die Newtonschen Gesetze auf die Produktivität anzuwenden: The Physics of Productivity: Newton’s Laws of Getting Stuff Done.
Die Gesetze lauten:

  1. Trägheitsprinzip: Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.
  2. Aktionsprinzip: Die Änderung der Bewegung ist der Einwirkung der bewegenden Kraft proportional und geschieht nach der Richtung derjenigen geraden Linie, nach welcher jene Kraft wirkt.
  3. Reaktionsprinzip: Kräfte treten immer paarweise auf. Übt ein Körper A auf einen anderen Körper B eine Kraft aus (actio), so wirkt eine gleich große, aber entgegen gerichtete Kraft von Körper B auf Körper A (reactio).

Wenn ich die Gesetze so lese, fallen mir schon manche Parallelitäten zur menschlichen Produktivität ein.
Ob die Anwendung der Newtonschen Gesetze auf die Produktiviät sinnvoll ist, sei dahingestellt, interessant zu lesen sind die Ausführungen von James allemal, zumal sie auch mit anschaulichen Bildern illustriert sind.

494px-Sir_Isaac_Newton_by_Sir_Godfrey_Kneller,_Bt

Hinterlasse eine Antwort

Peter F. Drucker rät: Wie Sie sich selbst führen

Wenn Sie sich mit Management tiefer auseinandersetzen möchten, dann stoßen Sie früher oder später mit tödlicher Sicherheit auf den Namen Peter F. Drucker. Wer war dieser Mann? Wie immer weiß die Wikipedia Rat:

Peter Ferdinand Drucker (* 19. November 1909 in Wien; † 11. November 2005 in Claremont) war ein US-amerikanischer Ökonom österreichischer Herkunft. Seit den 1940er Jahren veröffentlichte er zahlreiche einflussreiche Werke über Theorie und Praxis des Managements. Er gilt als Pionier der modernen Managementlehre und als origineller und unabhängiger Denker.

Drucker hat sich auch mit Fragen des Selbstmanagements beschäftigt. Im Jahr 1999 ist in der Harvard Business Review ein Artikel von ihm erschienen mit dem kurzen prägnanten Titel: Managing Oneself (pdf).

Drucker schlägt vor, für sich selbst diese Fragen zu beantworten:

  • Was sind meine Stärken?
  • Wie arbeite ich?
  • Was sind meine Werte?
  • Wohin gehöre ich?
  • Wo kann ich einen Beitrag leisten?

Man kann an diesen Fragen erkennen, dass es Drucker in erster Linie um Effektivität ging. Von ihm stammt der Satz:

Es ist wichtiger, das Richtige zu tun, als etwas richtig zu tun.

Das finde ich auch und Effizienz hilft dabei, die Zeit für das Wesentliche zu finden. Das eine kommt ohne das andere nicht aus.

5789354451_f45e734c68_b

[Foto von Jeff McNeill [via flickr]]

Hinterlasse eine Antwort

Wie Sie sich unvergesslich machen

Sie kennen das von Konferenzen, Parties oder sonstigen Zusammenkünften. Wenn man sich vorstellt oder von anderen vorgestellt wird, geht es im Grunde genommen um die drei Fragen:

  1. Wie heißen Sie?
  2. Was machen Sie beruflich?
  3. Woher kommen Sie?

Oft wird die Beantwortung dieser Fragen mit dem rituellen Austauschen der Visitenkarten untermalt.

Wenn dies mit verschiedenen Menschen mehrmals während der Veranstaltung geschieht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie die Person vergessen oder von ihr vergessen werden.

John Corcoran gibt uns Tipps, wie wir bei unserem Gegenüber Anker setzen, die uns dabei helfen, in Erinnerung zu bleiben: Be More Memorable: How to Better Answer the 3 Questions You Always Get Asked When Meeting Someone New. Sie lauten:

  1. Wiederholen Sie Ihre Antwort (aber nicht auf plumpe Weise)
  2. Stellen Sie eine Frage
  3. Erzählen Sie eine Geschichte
  4. Seien Sie klar verständlich und versuchen Sie nicht, übermäßig clever zu wirken
  5. Stellen Sie eine persönliche Verbindung her
  6. Finden Sie Ihr besonderes persönliches Etwas heraus

Damit wir wissen, was gemeint ist, nennt uns John zu jedem Punkt einige praktische Beispiele.

BTW: In Oberschwaben werden die drei o.a. Fragen manchmal zu einer einzigen zusammengefasst: “Wem g’herscht Du?”. Auf hochdeutsch: “Wem gehörst Du?”. Besonders Kinder werden mit dieser Frage gerne konfrontiert.

Wie habe ich als Kind diese Frage gehasst…

496610682_03d1056809_z

[Foto von takomabibelot [via flickr]]

Hinterlasse eine Antwort

Die große Sammlung der Tastaturkürzel

Wenn man viel mit dem Rechenknecht arbeitet, wird einem das Mausgeschubse auf die Dauer lästig. Man muss ständig eine Hand von der Tastatur nehmen, die Maus hin und herschieben um den entsprechenden Menüpunkt anzuwählen und zu -klicken.

Zwar kann man nicht immer auf die Maus verzichten, doch wo es geht, da sollte man es tun und stattdessen Tastaturkürzel (engl. Shortcuts) verwenden. Auf diesen Weise wird der Arbeitsfluss nicht unterbrochen, denn die Hände bleiben auf der Tastatur und schneller ist es obendrein noch.

Für die Freunde der Shortcuts gibt es ein eigenes Wiki: ShortcutWorld.com. Sauber getrennt nach den Betriebssystemen Windows, Mac OS und Linux finden Sie für eine Riesenanzahl von Programmen die entsprechenden Tastaturkürzel.

Wie immer bei Wikis ist die Mitarbeit willkommen. Wenn Sie also für ein bestimmtes Programm eine Liste der Tastaturbefehle erstellt haben, dann veröffentlichen Sie sie doch auf dieser Website.

Übrigens gibt es für die Mac – User ein nützliches Helferlein namens CheatSheet. Dabei handelt es sich um ein kleines Programm, das im Hintergrund läuft. Wenn Sie bei einer Anwendung, die cmd-Taste länger gedrückt halten, dann öffnet sich eine Liste der Tastaturkürzel, die zu der betreffenden Anwendung passt. Sehr praktisch!

Ob es zu CheatSheet eine Entsprechung für Windows gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn Sie mehr wissen, dann hinterlassen Sie gerne eine Antwort.

 

1 Antwort

4 Fragen, mit denen Sie Ihre Berufung finden

Hierin sind sich so ziemlich alle Coachingansätze einig: Wenn Sie über neue berufliche Wege nachdenken, dann sollten Sie stets von Ihren Stärken und Neigungen ausgehen.

Nur manchmal ist das leichter gesagt als getan. Manchmal sind für uns unsere Stärken gar nicht so offensichtlich, für uns sind sie “normal”. Und da kann es passieren, dass uns auf die Frage danach so gar nichts einfallen will. Vielleicht sollten wir jemanden fragen, der sich damit auskennt, nämlich Mitmenschen, die mit uns vertraut sind und uns gut kennen. Scott Dinsbore schlägt in seinem Beitrag “A 5-Minute Hack to Finding Your Life’s Work” vier einfache Fragen vor, die wir ihnen stellen könnten:

  1. Was sind Deiner Meinung nach meine größten Leidenschaften und warum sind sie es? Wenn Dir zwei oder drei einfallen würden, wäre das prima. Erkläre mir bitte Deine Auswahl.
  2. Was denkst Du sind meine größten natürlichen Stärken und Talente? Warum?
  3. Ausgehend von Deinen Antworten auf die obigen Fragen und was Du über mich sonst weißt, bei welchen Tätigkeiten wäre ich Deiner Meinung nach richtig gut? Im Beruf oder im Ehrenamt oder auch in der Freizeit? Warum?
  4. Und nun die 1000-Euro-Frage: Angenommen, Du würdest mich gar nicht persönlich kennen…
    Für welches Talent, welche Fähigkeit oder Leidenschaft würdest Du mich sogar bezahlen, damit ich Dir damit helfe? Wie begründest Du das?

Von Scott gibt es auch einen TED-Vortrag zum Thema: How to Find & Do Work You Love.

 

Hinterlasse eine Antwort

Buch “Zeitmanagement – Zeit optimal nutzen” in der 4. Auflage

Auf das o.a. Buch von Matthias Büttner habe ich bereits vor Jahren hingewiesen. Für mich ist es eines der besten Bücher auf dem Markt. Matthias Büttner bringt die wesentlichen Aspekte kurz und knackig auf den Punkt. Da wird keine Zeit vergeudet, schließlich geht es ja um Zeitmanagement.

Mittlerweile ist das Büchlein in der 4. Auflage erschienen.
Sie können es in drei Varianten für kleines Geld erwerben:

  1. in der Kindle-Version bei Amazon (94 Seiten) für 4,90€02-Titelblatt-Cover-V0-3-gesamtauflage-10000-Bücher-800x1280mit-Rahmen-187x300
  2. in der PDF-Version direkt beim Autor (94 Seiten) für 4,90€ per E-Mail
  3. in der gedruckten Version im Format A6 (64 Seiten) für 4,90€ im X47-Shop

Für die Versionen 1 & 2 gibt es von Matthias ein Angebot:

Sie bekommen von mir das PDF oder die Kindle-Version kostenfrei und Sie versprechen mir, dass Sie ein Feedback zu dem Buch abgeben. (E-Mail)

Das ist doch ein fairer Vorschlag, oder?

 

4 Antworten