Hervorgehobener Artikel

Termine Kompaktworkshop “Psychische Belastung am Arbeitsplatz”

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement (IJOS) begleite ich Workshops zum Thema “Psychische Belastungen am Arbeitsplatz” aus Sicht des Arbeitsschutzes. Sie erfahren dort u.a., wie Sie eine vollständige Gefährdungsbeurteilung unter Einbeziehung psychischer Belastungen vornehmen können. Die Termine:

  • 15. April 2015: IJOS, Ellwangen
  • 22. April 2015: IJOS, Unna

Nähere Infos zu Inhalten und Anmeldung erhalten Sie unter den angegebenen Links oder bei mir. – Ich freue mich auf Sie!

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Podcast 016: Im Gespräch mit Frank Blome

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Diesmal habe ich mit Frank Blome über Projektmanagement gesprochen.
Themen waren unter anderem:

  • Die Entstehungsgeschichte der ProjectWizards
  • Über die Projektmanagementsoftware Merlin Project und wie der Name entstanden ist
  • Was das Neue beim neuen Merlin ist
  • Warum Software mit jeder Version immer komplizierter wird (Beispiel Evernote)
  • Dezentrale Teams und wie man sie führt
  • Chatkultur im Team und die dazu gehörende Software
  • Wie man im Team Verbindlichkeit herstellt und man Aufgaben erledigt
  • Rollen bei den ProjectWizards: Verkäufer, Trainer, Botschafter
  • Wie sich Frank selbst organisiert
  • Warum er öfters in San Francisco ist

Hier die Links zum Podcast:

Viel Spaß beim Hören!

 

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10 Erkenntnisse aus 70 Stunden TED

Sie alle kennen die TED Talks. Unter diesem Label werden Vorträge veröffentlicht, die auf den TED-Konferenzen gehalten werden. Natürlich sind da auch Referate dabei, die sich mit persönlicher Produktivität beschäftigen.

Chris Bailey scheint sich gerne der Selbstkasteiung hinzugeben und hat in einer Woche 70 Stunden Videos mit einschlägigen Präsentationen angeschaut. Seine Erkenntnisse daraus hat er in 10 Punkten zusammengefasst: 10 things I learned about productivity watching 70 hours of TED talks last week. Hier seine gesammelten Lernerfahrungen:

  1. Koffein erhöht Konzentration und bringt Energie. Aber nur, wenn es auf die richtige Weise zuführt
  2. Halten Sie nach Meinungen Ausschau, die im Gegensatz zu Ihren eigenen stehen
  3. Einer der besten Wege, mit Menschen in Kontakt zu kommen, ist der Humor
  4. Meditation gibt Ihnen Perspektive, erlaubt eine einfachere Informationsverarbeitung und fährt Sie runter
  5. Es lohnt sich, sehr defensiv mit der eigenen Zeit umzugehen
    (Seine Bemerkung dazu habe ich allerdings nicht verstanden.)
  6. Sie benötigen 50 – 75% Ihrer Aufmerksamkeit um einen TED Talk, einen Podcast oder ein Audiobook zu hören
  7. Neugier ist das kraftvollste, was Sie besitzen
  8. Treten Sie einen Schritt zurück und genießen Sie Ihre Erfolge
  9. Pausen machen Sie produktiver als Sie glauben
  10. Wenn Sie sich inspirieren lassen möchten, dann umgeben Sie sich mit inspirierenden Menschen

Wie gesagt, die Nummer 5 habe ich nicht verstanden, die anderen leuchten mir unmittelbar ein. Mit der Humornummer wäre ich etwas vorsichtig. Nicht jeder hat den gleichen Humor wie man selbst. Wobei: In Kontakt kommt man damit immer. Nur vielleicht nicht so, wie man möchte.

Ein Verzeichnis der TED Talks finden Sie hier. Auch hier gilt: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

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E-Mails: Out of Office. Und danach?

Die Tipps für den Umgang mit der E-Mail-Flut sind unüberschaubar. Dennoch stößt man immer wieder einmal auf durchaus interessante Kniffe. Unter dem Titel “Die große Post-Flut” beantwortet Kathrin Fromm einige Fragen um das Thema “E-Mails in Abwesenheit”.  Erörtert wird zum Beispiel, ob man die E-Mails einfach ungelesen löschen darf (Nein) oder wann die Elektropost nach dem Urlaub beantwortet sein muss.

Diese Kniffe fand ich hilfreich:

  • Die Viertel – Regel (S. Hess):
    Die Frist für die Beantwortung der Urlaubsmail beträgt ein Viertel des Urlaubs. Bei vier Wochen Urlaub also eine Woche usw.
  • Der Hinweis auf die Abwesenheit und eine Bitte (S. Hess):
    “Sollte Ihre Mail ab da und da immer noch relevant sein, senden Sie sie mir bitte noch einmal.” Der Ton macht die Musik.
  • Noch ein Tipp von mir:
    Setzen Sie eine Filterregel für E-Mails mit /CC und verschieben Sie sie in einen eigenen Ordner. So verbleiben nur die Nachrichten im Eingang, die wirklich an Sie direkt gerichtet sind. Die anderen können warten.

Es gibt übrigens auch nützliche Hinweise in den Kommentaren zum Artikel.

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Schlafen Sie Polyphasisch!

In meinem biblischen Alter tritt ein Phänomen auf, dass in Fachkreisen als “senile Bettflucht” bezeichnet wird. Ich kann mich erinnern, dass ich in jungen Jahren (oft zum Ärger meiner Eltern) schlafen konnte, oft bis in die Mittagszeit.

Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Zwar habe ich keine Probleme mit dem Einschlafen, mit dem Durchschlafen auch nicht, aber morgens um ca. 06:30 Uhr ist die Nacht zu Ende. Dabei ist es völlig schnurz, wann ich am Vorabend zu Bett gegangen bin. Klar, dass bei mir an den Wochenenden “Extreme Couching” einen gewissen Stellenwert bekommen hat.

Dieser Tage bin ich auf das Konzept “Polyphasischer Schlaf” gestoßen. Die allwissende Wikipedia erklärt uns den Begriff:

Polyphasischer Schlaf (oder mehrphasiger Schlaf) ist ein Schlafmuster, bei dem der Schlafbedarf auf mindestens dreimal Schlafen pro Tag verteilt wird.

und weiter:

Zuweilen wird der Begriff auch als künstlich umgestellter Schlafrhythmus des Erwachsenen aufgeführt, wodurch ein Auskommen mit verhältnismäßig wenig Schlaf möglich sein soll.

Wie immer bei derartigen Methoden steht die wissenschaftliche Beweisführung noch aus. Wenn Sie sich mit dem polyphasischen Schlaf näher befassen möchten, dann empfehle ich Ihnen die Website von Dr. Piotr Wozniak. Dort hat er für das Thema eine komplette Abteilung eingerichtet: Polyphasic Sleep: Facts and Myths.

Sie erfahren dort nicht nur etwas über den theoretischen Hintergrund des Konzepts, sondern auch einiges über die Schlafgewohnheiten berühmter Mitmenschen wie Napoleon, Leonardo da Vinci oder Benjamin Franklin.

Wer weiß, vielleicht kann ich mit Polyphasischem Schlaf meine Not zur Tugend machen? Haben Sie Erfahrungen damit?

BTW: Der Schlaf unserer Leni scheint extrem polyphasisch zu sein. ;-)

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Alles über Google: Der Google Guide

Bei Suchmaschinen gilt seit Jahren die eherne Regel:

Es gibt zwei Arten von Suchmaschinen: Google und die anderen

Was hatten wir nicht alles an guten Suchmaschinen: Yahoo, Alta Vista, Lycos, Infoseek usw. Bis dann Google mit seiner bestechenden Einfachheit kam. Suchbegriff eingeben, abschicken und Suchergebnis betrachten. Das war es und bis heute hat sich daran nichts grundlegend geändert.

Was viele allerdings nicht wissen, dass eine einfache Benutzung auf diese Weise dem Fahren eines Autos mit angezogener Handbremse ähnelt. Mit Google kann man viele interessante Dinge tun. So viele, dass Nancy Blachmann eigene eigene Website darüber veröffentlicht hat, den Google Guide. Sie schreibt dazu:

Google Guide is an online interactive tutorial and reference for experienced users, novices, and everyone in between. I developed Google Guide because I wanted more information about Google’s capabilities, features, and services than I found on Google’s website.

Sie können auf dem Google Guide bestimmte Kategorien auswählen oder sich als Beginner, Experte oder Teenager (!) durch den Inhalt klicken.

Es gibt übrigens auch eine deutsche Variante des Google Guides, die von Peter Gasser betreut wird.

Kurzum: Wenn Sie richtig in Google einsteigen oder Ihre Kenntnisse vertiefen möchten, dann wird Ihnen hier geholfen.

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Die 5 Komponenten einer Entscheidung

Von Heinz von Foerster stammt der Satz:

Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden.

Ich gebe zu, als ich dieses Zitat zum ersten Mal gehört habe, habe ich erst einmal mit dem Kopf geschüttelt. Es handelt sich um einer dieser Sätze, bei denen ich nachhören muss, um sie zu verstehen.

Wie auch immer, Entscheidungen werden unter Unsicherheit getroffen, die Folgen einer Entscheidung müssen wir in der Zukunft ausbaden. Das macht das Entscheidungen fällen so schwierig und unbeliebt. Und weil wir Menschen so verliebt in unseren Verstand sind, gibt es Entscheidungsregeln und -methoden wie Sand am Meer.

Kirstin Miller beschreibt in Ihrem Artikel “5 Components of a Foolproof Decision Making Process“. Die Komponenten sind (Bemerkungen von mir):

  1. Erkenne das Problem hinter der Entscheidung
    Es gilt das MiMo-Prinzip: Mist in, Mist out. Beschreiben Sie das Problem, das eine Entscheidung notwendig macht, so genau wie möglich.
  2. Entwickeln Sie Alternativen
    Hier ist die schiere Menge gefragt. Entwickeln Sie so viel Lösungsmöglichkeiten, wie Ihnen einfallen. Schreiben Sie alle auf, auch wenn Sie Ihnen auf den ersten Blick dämlich erscheinen.
    Denken Sie daran: Die erste Lösung ist nicht die beste, sondern oft nur die erstbeste.
  3. Bewerten Sie die Alternativen
    Werden Sie sich über die Kriterien klar, auf Grund derer Sie Ihre Entscheidung fällen wollen. Warum ist gerade das oder jenes für Sie wichtig?
  4. Treffen Sie Ihre Auswahl sorgfältig
    Wägen Sie Pro und Contra der einzelnen Alternativen auf Grund Ihrer Kriterien sorgsam gegeneinander ab. Achten Sie auf geheime Vorlieben.
  5. Hinterfragen Sie Ihre Entscheidung
    Horchen Sie in sich hinein. Wenn Sie bei der getroffenen Entscheidung immer noch Bauchschmerzen haben, gehen Sie diesem Gefühl unbedingt nach. Was bereitet diese Bauchschmerzen? Bedenken Sie auch ungewollte Folgen Ihrer Entscheidung.

Eines ist klar: Sie können eine Entscheidung noch so sorgfältig vorbereiten, es gibt keine Garantie dafür, dass es die richtige Entscheidung ist. Oder wie Wilhelm Busch sagt:

Ach, daß der Mensch so häufig irrt und nie recht weiß, was kommen wird.

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Musik bei der Arbeit

Zu Hintergrundmusik bei der Arbeit habe ich eine klare Position: Kommt darauf an. Ich habe sie gerne, wenn ich Routinetätigkeiten ausführe oder zum Beispiel Blogartikel schreibe. Bei Arbeiten, bei denen ich mich sehr konzentrieren muss, stört sie mich hingegen sehr. Dann ziehe ich umgehend den Stecker.

Adam Pasick hat sich des Themas angenommen und den “complete guide to listening to music at work” verfasst. “Complete” ist zwar wie immer maßlos übertrieben, aber Adam gibt uns einige Hintergrundinformationen, wie Musik auf unser Gehirn wirkt. Außerdem finden Sie in dem Beitrag einige Musikbeispiele auf Video. Das wiederum finde ich einigermaßen verwunderlich, denn Musik hören bei der Arbeit will mir einleuchten, aber Videos gucken finde ich dann doch sehr störend.

Sei’s drum, Neben den Genres und deren Vertretern, die Adam auflistet, möchte ich Ihnen gerne nennen, was ich bei der Arbeit gerne höre:

  1. Groovera Low Mercury
  2. Groovera Jet City Lounge
  3. Pat Metheny Radio

Gut, ich bin ausgesprochener Fan von Pat Metheny, insofern läuft der Link etwas außerhalb der Konkurrenz.

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Effiziente Meetings: Kleine Tipps und Tricks

Gestern bin ich über einen interessanten Beitrag von Thomas Mathoi gestolpert: Lean Coffee. Er beschreibt dort eine Methode zum Strukturieren von Meetings, die auf das Personal Kanban zurückgeht. Die Visualisierung bzw. Strukturierung erfolgt über ein Agenda – Board mit drei Spalten:

  1. Die Themen – Spalte:
    Sie dient der reinen Sammlung der Besprechungsthemen, auch “Themenspeicher” genannt. Am besten eignen sich dazu Post-it-Notes,
  2. Die Im-Gespräch-Spalte:
    Wenn über ein Thema gesprochen wird, wandert der entsprechende Haftklebezettel von der Themen-Spalte hier hin.
  3. Die Besprochen – Spalte:
    Wenn das Thema erledigt ist, wird der entsprechende Zettel hierhin geklebt.

Die Besprechung ist dann zu Ende, wenn alle Zettel in der Besprochen – Spalte hängen. Klar, so kann man es machen. Aber auch anders.

J.D. Meier nennt seine Methode Ten at Ten Meetings. Der Ansatz besteht aus folgenden drei Schritten:

  1. Einplanen:
    Vor Montag bis Donnerstag werden 10 Minuten für ein Treffen anberaumt. Nur am Nachmittag. Der Freitag bleibt frei.
  2. Drei einfache Fragen:
    Die Teilnehmer laufen umher und beantworten die Fragen:

    1. Was hast Du bisher erledigt?
    2. Was hast Du heute schon erledigt?
    3. Wo brauchst Du Unterstützung?
  3. Konzentration
    Die Teilnehmer konzentrieren sich auf die drei Fragen innerhalb des Zeitrahmens von 10 Minuten.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal auf das 22-Minuten-Meeting hinweisen. Schauen Sie hier:

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