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Training | Coaching | Alles im Griff


Schläft Ihr Publikum schon?

17. März 2010 (13:16) | Präsentieren, WorkLife | Von: Stephan List

Noch einmal das Thema Präsentation. Manchmal ist man von seinem eigenen Thema so besoffen, dass man gar nicht merkt, dass das Publikum kurz vor dem Einschlafen ist. Da hilft nur das Schärfen der Achtsamkeit. Das Presentation Magazine listet einige Merkmale auf, an denen Sie ein erhöhtes Schlafbedürfnis der Zuhörer erkennen können: Reading the audience - Are you sending them to sleep?

  1. Die Leute schauen nach unten
  2. sie reiben ihr Gesicht, ihre Hände oder spielen mit ihren Haaren
  3. sie starren auf die Leinwand (Vorsicht! Wird leicht mit intensivem Zuhören verwechselt)
  4. sie zappeln herum
  5. sie gähnen (obwohl sie versuchen, es zu verbergen oder zu unterdrücken)
  6. blättern die Konferenzunterlagen oder ihre Notizen durch
  7. machen ausgiebig Notizen oder schreiben auf, was sie noch erledigen müssen (wird oft mit dem Anfertigen von Präsentationsnotizen verwechselt)
  8. seufzen schwer
  9. sitzen mit überkreuzten Armen weit zurückgelehnt im Sessel
  10. schauen im Raum herum
  11. flüstern leise mit dem Nachbarn
  12. sie wippen mit den Beinen oder klopfen mit der Fußspitze auf den Boden

Nebenbei bemerkt: Die Merkmale 3 und 7 können Sie auch als Zuhörer anwenden, um eine langweilige Präsentation zu überstehen. Nur zu, so etwas gehört einfach in die Überlebensstrategien jedes arbeitenden Mitmenschen.

Präsentationsfertigkeiten 2.0

17. März 2010 (12:46) | Präsentieren | Von: Stephan List

Man kann hin- und herdiskutieren wie man will, aber manchmal beneide ich die Englisch sprechenden Mitmenschen um ihre Sprache. “Presentation skills” klingt einfach besser als “Präsentationsfertigkeiten”.  Aber das ist eine andere Baustelle. In Presentation Skills Version2.0 fasst Simon Jones die Eigenschaften zusammen, die eine zeitgemäße Präsentation samt Referent heutzutage haben sollte. Dass die Zielgruppe seines Vortrags Erdkundelehrer sind, stört  nicht weiter. Simon gibt einige interessante Tipps für jeden von uns.

Was kostet mich die Reise wirklich?

16. März 2010 (10:23) | Internet, Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

“Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen”, heißt ein altes Zitat. Damit Ihre Erzählungen nicht von Kosten handeln, die Ihnen vor und während der Reise davongelaufen sind, klicken Sie sich doch zu Budget Your Trip und lassen sich die Kosten für Ihre Fahrt kalkulieren. Mit der Anwendung können Sie Ihr Budget planen und verfolgen, damit Sie nach dem Urlaub auch genau wissen, warum Sie bleich geworden sind.

Ach noch was: Sie müssen sich für Budget Your Trip nicht extra registrieren, sondern können sich auch mit den Zugangsdaten eines bestehenden Accounts z. B. von Facebook einloggen. Habe ich so auch noch nicht gesehen.

[via MakeUseOf]

Wie man ein Wirtschaftsbuch liest

15. März 2010 (13:10) | Lernen, Methoden | Von: Stephan List

Wenn ich aus einem dieser Thalia-, Hugendubel-, Dussmann- und wie sie sonst noch alle heißen- Buchhandlung herauskomme, bin ich immer etwas ratlos. Zum einen fühle ich mich durch das Angebot an Büchern zu Wirtschaftsthemen regelrecht erschlagen, zum anderen habe ich aber das unbestimmte Gefühl, die Autoren schreiben alle voneinander ab. Frei nach dem Motto: Hast Du ein Buch gelesen, kennst Du alle. Noch einmal, das ist meine subjektive Wahrnehmung, nicht mehr und nicht weniger. Todd Sattersten sieht es ähnlich, er schreibt:

The problem? 11,000. That is the number of business books published in the United States every year. Placed one atop another, the stack would stand as tall as a ninety-story building.

Viel kleiner ist der deutsche Markt vermutlich auch nicht. Damit Sie in der Bücherflut nicht ertrinken, gibt Ihnen Sattersten einige nützliche Hinweise: How to Read a Business Book. (pdf-Datei)

Das Wesentliche von/bei GTD

12. März 2010 (20:53) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

erklärt Ihnen in diesem Video David Allen persönlich…

[via GTD Times]

Die 22-Minuten-Besprechung

10. März 2010 (12:03) | Methoden, Teamwork | Von: Stephan List

Wenn ich in meinen Workshops zur Selbstorganisation die Teilnehmer nach den schlimmsten Zeitfressern frage, dann steht mit tödlicher Sicherheit die Besprechung auf der ewigen Hitliste. Nun halte ich nichts davon, Besprechungen generell zu verdammen. Zusammenarbeit bedeutet Kommunikation, Besprechungen sind daher notwendig. Es ist nur die Frage, ob diese Besprechungen sinnvoll sind. Sie wissen schon, Besprechungen, in denen…

  • man gar nicht weiß, was man da eigentlich soll
  • Hierarchen Selbstdarstellung betreiben
  • kein roter Faden zu erkennen ist
  • im Kreis herumgeredet wird
  • (nehmen Sie eigene Ergänzungen vor)

Scott Berkun zitiert in einem lesenswerten Beitrag einen Vortrag von Nicole Steinbok zu effizienten Besprechungen: The 22 minute meeting. Laut Steinbok gibt es für effiziente Meetings neun Regeln, Scott erläutert Sie auf seine Weise:

  1. Setzen Sie eine Besprechungsdauer von 22 Minuten an
  2. Sie brauchen eine zielorientierte Agenda
  3. Schicken Sie benötigtes Lesematerial 3 Tage vor dem Meeting an die Teilnehmer
  4. Beginnen Sie pünktlich
  5. Stehen Sie auf und vertreten Sie Ihre Meinung
  6. Keine Laptops, außer das des Referenten und des Protokollanten
  7. Ohne Ausnahme: Kein Telefon!
  8. Bleiben Sie bei der Sache
  9. Verschicken Sie die Besprechungsnotizen so schnell wie möglich

Diese Regeln (bis auf Regel 9) können Sie sich auch als kleines Poster herunterladen (pdf) oder werden Sie Fan einer entsprechenden Facebook-Seite (ich bin’s schon).

Ach, eine Frage noch: Wie würden Sie diese Regeln interpretieren? Und: Könnte eine 22-Minuten-Besprechung in Ihrem Team funktionieren?

Eine nützliche Kombination: Powerpoint und MindManager

10. März 2010 (11:03) | Präsentieren, Software | Von: Stephan List

Mind-Maps lassen sich hervorragend dazu verwenden, Präsentationen vorzubereiten. Ich empfehle, zwei Schritte tunlichst auseinander zu halten: (1) Stoff sammeln und (2) Strukturieren. Mit dem Rechenknecht und dem entsprechenden Programm wie FreeMind oder MindManager lässt sich das hervorragend bewerkstelligen. Wenn diese Arbeit getan ist, können Sie - zumindest mit dem MindManager, bei FreeMind weiß ich es nicht – diese Struktur direkt in eine Powerpoint-Präsentation überführen. Allerdings ist das nicht so einfach, wie es sich anhört. Sie müssen schon etwas tiefer in die Bedienung des MindManagers eindringen. Gut, dass das MindJet-Blog zu diesem Zweck ein paar Lehrvideos veröffentlicht hat: PowerPoint Tip and Trick — Part one und Part Two.

Part one

Part two

Vielen Dank für die Unterweisung. Ich erwähnte es schon, ganz trivial ist die Kombination Powerpoint und MindManager nicht.

Nachtrag:

Gerade hat Wolfgang Hamm alias @systargo eine Quelle getwittert, wo Sie nachlesen können, wie Sie FreeMind-Maps in Powerpoint-Präsentationen überführen können. – Vielen Dank!

Das Programm für Personal Kanban: LeanKit

9. März 2010 (16:43) | Internet, Methoden, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Über das persönliche Kanban-System habe ich auf dem Toolblog vor einiger Zeit bereits berichtet. Nun gibt es eine online-Anwendung zur Methode: LeanKit. Auf einigen Videos können Sie sich mit Software und Methode vertraut machen. Die Preise für die Nutzung sind gestaffelt. Für die Verwendung mit bis zu 5 Nutzern und einer Kanbantafel ist das Angebot kostenlos. Das dürfte zum Ausprobieren erst einmal reichen.

Die Fundgrube für Führungsthemen

9. März 2010 (11:04) | Methoden, Teamwork, WorkLife | Von: Stephan List

Vor gefühlten dreißig Jahren (na gut, es waren dreizehn) habe ich ein NLP-Ausbildung bis zum NLP-Master gemacht. Der Trainer hieß Roland Gruber und ich habe sowohl Ausbildung als auch Trainer in guter Erinnerung, auch wenn ich mich heute nicht mehr als NLPler bezeichnen würde. Gelernt habe ich dennoch eine ganze Menge. Umso mehr hat es mich gefreut, als mich Roland kürzlich nach langer Zeit wieder anrief um den Kontakt aufzufrischen.

In der Zwischenzeit hat Roland Gruber zusammen mit Kollegen das Unternehmen Leadion gegründet, das Training und Coaching rund um das Thema “Führung” anbietet. Die Website des Unternehmens ist eine wahre Fundgrube für alles, was mit Führung zusammenhängt. Sie finden dort rund 1500 (!) Beiträge zu den Themenfeldern Grundlagen, Persönlichkeit, Fähigkeiten, Management u.v.m. Wenn Sie möchten, können Sie auch einen einschlägigen Newsletter abonnieren. Viel Spaß beim Stöbern!

Wie zum GIMP-Meister werden

8. März 2010 (15:39) | Büchertipps, Kreativität, Software | Von: Stephan List

Sie wollen keine Sonderschichten einlegen um Photoshop zu bezahlen und dennoch vernünftig Bilder bearbeiten? Dann kommen Sie um GIMP nicht herum. GIMP steht für “GNU Image Manipulation Program” und ist ein kostenloses und freies Bildbearbeitungsprogramm, das den Vergleich mit den kommerziellen Konkurrenten nicht zu scheuen braucht. Allerdings ist besonders für Windows-Nutzer die Bedienung – sagen wir mal – etwas gewöhnungsbedürftig. Steven Campbell stellt in einem Artikel 5 Websites vor, die Sie fit für GIMP machen: 5 Websites To Make You A GIMP Ninja. Als da sind:

Darüber weist Steven noch auf eine große Sammlung einschlägiger Videos hin.

Auf mich hat das Buch von Bettina Lechner einen guten Eindruck gemacht:

Ach, noch was. Wenn Sie mit der Bedienoberfläche von GIMP überhaupt nicht klar kommen, dann versuchen Sie es doch mal mit GIMPshop. Nomen est omen, hier ist die Benutzerführung Photoshop nachempfunden.