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Training | Coaching | Alles im Griff


Wie Sie mit der Angst vor falschen Entscheidungen umgehen können

1. September 2010 (09:24) | Allgemein, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Flüchten oder Standhalten” heißt ein berühmtes Buch des noch berühmteren Psychotherapeuten Horst-Eberhard Richter. Ein interessantes Thema, denn wer weiß schon, wann der Zeitpunkt gekommen ist, eine Sache lieber in den Kamin zu schreiben anstatt unnötig Energie darauf zu verwenden, obwohl es ja vielleicht doch nichts mehr wird. Der amerikanische Ansatz “never give up” war mir schon immer suspekt. Ehrlich gesagt halte diese Einstellung unter bestimmten Umständen sogar für ziemlich dämlich. Elisabeta Ghidiu hat vor einiger Zeit einen m. E. lesenswerten Artikel zum Thema geschrieben: 8 Ways To Stop Being Afraid of Making Wrong Decisions. Ihre Tipps:

  1. Schauen Sie über das Risiko hinaus
  2. Bewahren Sie eine positive Einstellung (Ach ja, unsere amerikanischen Freunde)
  3. Erweitern Sie Ihre Komfortzone
  4. Wenn Sie aufgeben wollen, machen Sie noch einen Schritt (Das finde ich be-merkenswert)
  5. Ziehen Sie Aufgaben und Aktivitäten durch und verschieben Sie sie nicht
  6. Haben Sie keine Angst vor Wettbewerb
  7. Stärken Sie Ihren Willen mit religiösen Glaubenssätzen (ich würde das Wort “religiös” streichen und stattdessen “zielführend” setzen)
  8. Sorgen Sie für genügend Schlaf

Für mich war in jungen Jahren die “Angst vor falschen” Entscheidungen durchaus Thema. Was ich mit zunehmendem Alter gelernt habe: Wenn man einmal eine Entscheidung getroffen hat, dann ist “der Würfel gefallen”. Man sollte dann nicht den vermeintlich verpassten Gelegenheiten hinterhertrauern. Was meinen Sie dazu?

11 Spickzettel für Google-Anwendungen

1. September 2010 (08:59) | Internet, Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

So etwas kann man immer gebrauchen. Henry Jones hat 11 Helpful Cheat Sheets (Spickzettel) for Popular Google Products gesammelt. Sie finden in seinem Beitrag Kurzanleitung für Bekanntes wie GoogleMail und GoogleReader ebenso wie für Google Presentations oder Spreadsheets. Praktisch, weil zeitsparend.

Die 7 größten Fehler beim Zeitmanagement

31. August 2010 (09:48) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Der größte Fehler ist wahrscheinlich schon der Ausdruck “Zeitmanagement”. Aber gut, wir wollen nicht kleinlich sein. Personal Time Management beschreibt sieben weitere Fehler: Top 7 mistakes people make with time management. Als da sind:

  1. Das Arbeiten mit einer Aufgabenliste (Erläuterung: Die meinen hier im Prinzip die Masterliste mit allen Aufgaben, die Sie erledigen müssen, entstanden etwa bei einem Mindsweep)
  2. Alle Nase lang den E-Mail-Eingang überprüfen
  3. Sich von bestimmten Computergimmicks ablenken lassen, z. b. dem Aufpoppen einer Benachrichtigung, wenn eine neue Mail eintrifft
  4. Multi-tasking
  5. In einer Umgebung arbeiten, die Unterbrechungen begünstigt
  6. Am Beginn des Arbeitstages E-Mails lesen
  7. E-Mail im Eingangskorb liegen lassen

Hm, haben Sie gemerkt, dass vier von sieben Fehler aus dem Bereich “Umgang mit elektronischer Post” stammen? Das ist schon bezeichnend, finde ich.

BTW: Auf der Website “Personal Time Management” finden Sie noch viele andere Beiträge zum Zeitmanagement, fein säuberlich unterteilt in Adressaten: Einzelpersonen, Manager und Studenten.

Alle Ihre Daten unter einem Dach: Poyozo

31. August 2010 (09:30) | Internet, Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Wenn Sie den Firefox als Browser benutzen, dann ist Poyozo vielleicht eine Erweiterung, die Ihnen gefallen könnte. Mit dem Programm sammeln Sie die Daten, die Sie auf Facebook, Twitter & Co anlegen, auf Ihrem Computer. Ihre Daten können Sie im Anschluss auf verschiedene Weise darstellen, verknüpfen und v. a. visualisieren. Alles ein bisschen kompliziert das ganze, lassen Sie es sich deshalb in dem Video von einem der Macher genauer erklären.

Poyozo | Kickstarter from Brennan Moore on Vimeo.

Die Arbeitsräume berühmter Männer

30. August 2010 (09:30) | Hardware, WorkLife | Von: Stephan List

Zu Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, hießen die Büros Studier- oder Schreibzimmer. Aus diesen Zeiten stammen die Fotos in dem Artikel von Brett und Kate McKay: 14 Famous Man Rooms. Hier können Sie sich inspirieren lassen von den Arbeitszimmern von Mark Twain, Thomas Jefferson und anderen. Wie sich die Geschmäcker ändern…

[via Presurfer]

Das Café als Büro

30. August 2010 (09:16) | Kleine Kniffe, WorkLife | Von: Stephan List

In den Großstädten schon längst nichts ungewöhnliches mehr, bei uns in der Provinz dauert es wohl noch etwas länger, kommt aber dennoch: Das Café als Arbeitsplatz. Om Malik beschreibt in seinem Beitrag “Using Starbucks As Your Office? Here Are Some Tips”, auf was Sie achten müssen, wenn Sie im Café nicht nur Kaffee trinken, sondern auch Ihre Aufgaben erledigen möchten. Lassen Sie sich dabei von “Starbucks” nicht irritieren, fast alle Tipps gelten auch für andere Lokalitäten.

(McCafé finde ich ohnehin besser. ;-) )

Bild: Jane M Sawyer auf MorgueFile

Das selbstgemachte Notizbuch

27. August 2010 (11:05) | Hardware, Methoden | Von: Stephan List

Die Leser des Toolblogs wissen, dass ich ausgewiesener Anhänger der Cornell-Notizenmach-Methode bin. Luke Turcotte beschreibt in einem anschaulichen Artikel, wie Sie sich mit selbstgestrickten Vorlagen ein entsprechendes Notizbuch zusammenbasteln können: DIY Ultimate Note-Taking Notebook. Als Mensch, der in Oberschwaben lebt, muss jetzt allerdings erst noch ausrechnen, was der ganze Spaß kostet.

Brainstorming für Singles (2)

27. August 2010 (10:58) | Kleine Kniffe, Kreativität, Methoden, WorkLife | Von: Stephan List

Nicht immer kann man zur Ideenfindung ein Team zu einem Brainstorming zusammenrufen. Manchmal ist man allein auf weiter Flur und muss Ideen haben oder ausbrüten, wie auch immer. Georgina Laidlaw gibt Ihnen ein paar Tipps für ein Brainstorming ohne Partner: Pragmatic Brainstorming for Productivity. Hier ihre Hinweise:

  1. Überlegen Sie sich, was Sie eigentlich wollen
    Das kennen wir von David Allen aus der “natürlichen Planung”: Zweck und Grundsätze festlegen und das Ergebnis geistig vorwegnehmen.
  2. Setzen Sie ein Ziel und eine Zeitbegrenzung
    Ziel ist klar (siehe 1), nur die Zeitbegrenzung halte ich für unnötig. Irgendwann, meist nach etwa einer Viertelstunde ist ohnehin die Luft raus.
  3. Verlassen Sie Ihren Schreibtisch
    Es gibt für jede Art der Arbeit optimale Orte. Der Platz, wo Sie in der Regel Ihre Routinearbeit erledigen, eignet sich bestimmt nicht optimal für Dinge, bei denen Ihnen etwas Neues einfallen soll.
  4. Verwenden Sie unterschiedliche Werkzeuge
    … zum Beispiel Vera Birkenbihls Anleitung zum Brainstorming
  5. Schreib es hin und dann mach weiter
    Als GTDer wissen wir um die Vorteile des “Alles aus dem Kopf”
  6. Fassen Sie die Ergebnisse zusammen
    … und legen Sie die nächsten konkreten Schritte fest (“next physical action”, sagt der Meister)

Beachten Sie auch Georginas Erläuterungen zu den einzelnen Schritten.

Fit am Bildschirm (2)

27. August 2010 (10:29) | Kleine Kniffe, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Vor fast genau zwei Jahren habe ich auf dem Toolblog einige Links zum Thema “gesunde Bildschirmarbeit” veröffentlicht. Aus gegebenem Anlass, wie es immer so schön heißt, wollte ich einigen dieser Links folgen und musste feststellen, dass sie nicht mehr aktuell sind. Deshalb hier eine aktualisierte Liste mit Programmen zur Bildschirmgymnastik ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Vielleicht kennen Sie auch eine interessantes Pausenprogramm? Dann hinterlassen Sie einen Kommentar. Ich freue mich darüber!

Freie Nützlichkeiten für Ihren Rechenknecht

26. August 2010 (16:41) | Hardware, Methoden, Software | Von: Stephan List

Comodo Group, Inc. heißt das Unternehmen, das großzügig eine Menge Dienstprogramme zum freien Download zur Verfügung stellt. Sie finden Lösungen zum Backup, zur E-Mail-Verschlüsselung und vieles mehr. Nun bin ich derartigen Programmen gegenüber immer etwas skeptisch. Ein freiberuflicher PC-Doktor sagte mir einmal vor einiger Zeit, man solle die Computerpflege am besten mit Windows-Bordmitteln betreiben, sofern vorhanden. Und tatsächlich lässt sich damit schon das meiste bewerkstelligen. Aber vielleicht sehen Sie das anders und möchten die o. a. Produkte einmal ausprobieren. Ich warne allerdings, getestet habe ich diese Software nicht. Neugierig bin ich aber allemal: Wie pflegen Sie Ihr System?