Apps für den Selfie-Fan

Eigentlich dürfte dieser Artikel gar nicht gelesen werden. Den Selfies machen ist allgemein verpönt, wie man hört. Von Ego-Fotos, die mit einem Selfie-Stick geschossen werden, ganz zu schweigen. Dessen ungeachtet konnte ich auf der letzten re:publica beobachten, dass gerade der Stand, an dem Selfie-Sticks kostenlos verteilt wurden, sich einer unerhörten Popularität erfreute. Hatte jemand einen solchen Stick ergattert, dann wurde er als Trophäe wie eine Monstranz vor sich her getragen.

Das Fazit: Selfies schießen ist und bleibt populär, da mag eine Philippika die andere jagen. Aus diesem Grund und weil der nächste Urlaub ins Haus steht, weise ich auf einen Artikel von Mark O’Neill hin, der geeignete Apps vorstellt: 5 Free Apps For The Selfie Photo Fan. Sie finden dort eine App, die einen geteilten Bildschirm für Vorder- und Rückseite erstellt (Frontback) oder eine, die aus Ihrem Foto eine Karikatur macht. Ob Sie so etwas brauchen oder als groben Unfug betrachten, bleibt Ihnen überlassen.

Eine wirklich interessante App könnte Groopic sein. Damit können Sie Gruppenfotos aufnehmen und sich später selbst in das Foto hineinmontieren. Oder so ähnlich. Das ist manchmal ganz nützlich, wenn niemand in der Nähe ist, den man darum bitten kann, den Auslöser zu drücken.

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Die Megaseite über das Notizen machen

Nachdem ich nun einige Wochen mit diversen Notizprogrammen auf dem iPad experimentiert und beschlossen habe, reumütig wieder zu Papier und Bleistift zurückzukehren, kommt mir ein einschlägiger Artikel von Kate Matsudaira gerade recht. Sie hat einen umfangreichen Beitrag verfasst, mit dem sie uns in die Kunst der Notizenanfertigung einführt: The Ultimate Guide to Note-Taking. Da unsere amerikanischen Freunde sehr großzügig mit dem Begriff “ultimate” umgehen, ist normalerweise Skepsis angebracht. Hier kann ich allerdings Entwarnung geben. Der Begriff steht völlig zu Recht in der Überschrift.

In dem Beitrag bekommen so ziemlich alle Zielgruppen für alle möglichen Zwecke Hinweise, wie sie ihr Notizbuch führen können. Sie finden geeignete Methoden für alle Denkstile, egal ob Sie eher ein analytischer Typ sind oder eher den visuellen Kanal bevorzugen. Vorgestellt werden Ansätze wie:

  • Struktur durch Gliederung (Outline)
  • Freie Satzbildung
  • SQ3R für effektives Lesen
  • Mapping (darf nicht fehlen)
  • Smart Wisdom (kannte ich bis jetzt auch noch nicht)
  • Diagramme und Prozesse
  • Cornell – Methode
  • Strukturierte geführte Notizen
  • Tabellen

Zu allen Methoden gibt Ihnen Kate anschaulichen Beispiele und beschreibt, wo die Methode gewinnbringend eingesetzt werden kann. Ihr Artikel ist mit Fotos aus ihrem eigenen Notizbuch reichhaltig und anschaulich bebildert. Man sagt mir nach, dass meine Handschrift schön und lesbar ist und meine eigenen Notizbücher ordentlich geführt sind. Wenn ich sie allerdings mit dem von Kate vergleiche, dann gebe ich gerne zu, da ist noch gewaltig Luft nach oben, Ihre Notizen sehen tatsächlich besser aus als gedruckt.

Ein toller Artikel. Danke, Jan, für den Hinweis.

Und ob der was für mich ist!

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Die richtigen Fragen zum Herunterschalten

Vor einiger Zeit meinten einige Journalisten in der Arbeitswelt einen neuen Hype auszumachen. „Downshifting“ hieß das Zauberwort. Die allwissende Wikipedia schreibt dazu:

Als Downshifting bezeichnet man einen Lebensstil mit dem Ziel, ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen. Es ist eine alternative Lebensart, die durch teilweisen und gezielten Konsumverzeicht größere persönliche Freiräume schafft.

Megan Starbuck stellt uns in diesem Zusammenhang “8 Questions to Feel More Free“, wenn wir zweifeln, ob wir uns von etwas trennen sollen oder nicht:

  1. Führt die Sache (der Umstand etc.) zu einem Gefühl des Eingesperrtseins?
  2. Könnte ich es (oder etwas anderes oder sogar besseres) später kaufen?
  3. Wäre ich ohne es glücklicher?
  4. Was könnte ich mit dem Platz machen, den ich sparen würde?
  5. Könnte jemand anderes mehr davon profitieren?
  6. Ist es die Mühe wert, es zu behalten?
  7. Würde ich es jetzt kaufen, wenn ich es in einem Geschäft entdeckte?
  8. Macht es mir Freude, es zu sehen oder daran zu denken?

Sie merken schon, diese Fragen folgen dem Grundsatz „der größte Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen“. Ich glaube, dass diese Fragen durchaus eine Hilfestellung sein können, ob man ein bestimmte Sache behalten oder kaufen soll.

Ein Tipp von mir: Interpretieren Sie diese Fragen durchaus auch im übertragenen Sinn. Es könnte sich auch lohnen, sich anstatt von einer Sache auch von einer Gewohnheit zu trennen, um dadurch wertvolle (Lebens-) Zeit zu gewinnen.

Wenn Sie sich näher mit diesen Fragen beschäftigen möchten, dann empfehle ich Ihnen wärmstens das Buch von Jakob Lund Fisker: „Early Retirement Extreme“ (ich habe darüber schon im ToolBlog geschrieben).

Early Retirement Extreme: A philosophical and practical guide to financial independence

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Passt diese Firma zu mir?

Wenn Sie überlegen, die Stelle zu wechseln und bei einem neuen Arbeitgeber anzuheuern, dann schauen Sie sich den Laden gut an. Schließlich werden Sie einige Zeit dort verbringen müssen bzw. dürfen und da sollte prüfen, wer sich ewig lange bindet. Selena Rezvani gibt uns in dem Beitrag “How To Decide If An Employer’s Culture Is Right For You“ ein paar Tipps auf den Weg:

  1. Achten Sie darauf, wie die Mitarbeiter miteinander umgehen
  2. Achten Sie auf das Alltägliche 
  3. Schauen Sie sich Ihren eventuellen Chef genau an
  4. Wie geht man in dem Unternehmen mit Konflikten um?

Irgendein schlauer Mensch hat einmal gesagt, Unternehmenskultur ist die Summe der alltäglichen Selbstverständlichkeiten. Am besten erstellen Sie sich vor dem Vorstellungsgespräch für sich selbst einen kleinen Fragenkatalog, mit dem Sie Ihren potentiellen Arbeitsgeber auf die o.a. Punkte abklopfen können. Versuchen Sie auch zwischen den Zeilen zu lesen. Mitunter ist das Nicht-gesagte wichtiger als das Gesagte. Achten Sie auch darauf, ob ein Thema verniedlicht, schnell abgefrühstückt oder auf später verschoben („Keine Sorge, das regelt sich schon“) werden soll. Eine Abwandlung des Gesetzes von Murphy besagt:

Je mehr Du etwas zu Beginn vernachlässigst, mit desto größerer Wucht fällt es Dir später auf die Füße.

Ich kann diesen Merksatz aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Während der Brautschau zeigen sich die Kandidaten immer von der besten Seite, im Alltag ist dann oft schnell der Lack wieder ab.

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Die Tweets der Woche (KW 30/15)

Diese Woche gab es keine besonderen Vorkommnisse. Ich arbeite weiter an meinem E-Kurs zur Selbstorganisation und ja, er nimmt langsam Gestalt an.

Letztes Wochenende waren meine Frau und ich bei dem Familientag von Bosch Automotive Steering in Bietigheim-Bissingen. Es hat mir im Kreis der Mitarbeiter und Ihrer Familien sehr gut gefallen, vielen Dank für die Einladung. Danach haben wir Daniela und Robert Weißgraeber in Stuttgart besucht. Danke für Eure Gastfreundschaft. Jetzt weiß ich, was #foodkoma ist.

Hier meine Tweets der Woche…

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Trello für die Cracks

Zumindest für die Projektleute in meinem Bekanntenkreis stellt sich Trello so langsam als die Software zur Organisation von Arbeitsabläufen allein und im Team heraus. Vor einiger Zeit ist Trello komplett in deutscher Sprache erschienen. Die Macher hatten Dies damals zum Anlass genommen, einige Boards zur Einführung in das Programm zur Verfügung zu stellen (hier der ToolBlog-Artikel dazu).

Wenn Sie über diese ersten Schritte hinaus sind und sich tiefer in Trello einarbeiten möchten, dann empfehle ich Ihnen den Beitrag von Lauren Moon: Dangerously Productive: Master Level Trello Tips. Lauren weist auf ein Board hin, dass mit und Trello ausschließlich für Lehr- und Lernzwecke erstellt wurde. Auf dem Board erfahren Sie u.a.:

  • Wie Sie Karten (Cards) aus einem Spreadsheet erstellen
  • Wie Sie Internetadressen auf Karten ziehen
  • Wie Sie eine neue Karte auf elegante Art jeder Position hinzufügen können
  • Wie Sie Ihre eigenen Karten mit „Q“ herausfiltern können
  • Wie Sie Markdown verwenden können um Text zu formatieren

Danke für das informative Board!

Bis ein anständiges Buch über Trello erscheint, müssen wir uns wohl derartige Hilfen überall zusammensuchen. Ich bleibe für Sie am Ball!

Ein Nachtrag (direkt nach Erscheinen)

Es gibt übrigens auch ein Ressourcen-Board direkt von Trello. Hier gibt es allerhand Hinweise zu Tipps, Erweiterungen, Utilities, Anleitungen usw.

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Wie man eine Checkliste aufsetzt

Wenn es um Abläufe geht, bei denen immer wieder dieselben Teilaufgaben abgearbeitet werden müssen, dann leistet uns die Checkliste gute Dienste. Das Gehirn ist es nicht gewohnt, auf Knopfdruck das gespeicherte Wissen preiszugeben, es besteht die Gefahr, einen wichtigen Schritt zu vergessen. Davor bewahrt uns die Checkliste, sie entlastet das Gehirn enorm. Das hat nichts mit Denkfaulheit oder ähnlichem zu tun, denn gerade Menschen mit anspruchsvollen Berufen wie Piloten, Chirurgen usw. nutzen Checklisten. Sie sind bestimmt nicht auf den Kopf gefallen und wissen genau, warum sie dies tun.

Bruce Harpham gibt uns in dem Artikel “How To Build A Checklist In 6 Steps“ eine Checkliste am die Hand, mit deren Hilfe wir unsere eigenen Checklisten zusammenbauen können. Hier die Schritte:

  1. Identifizieren Sie die „dummen“ Fehler, die einen Misserfolg verursachen können
  2. Bitten Sie andere Personen um zusätzlichen Input
  3. Erstellen Sie eine Liste der einfangen Handlungsschritte
  4. Erstellen Sie eine Liste der Informationsschritte
  5. Testen Sie die Checkliste
  6. Überarbeiten und verfeinern Sie die Checkliste

Als ich noch als Produktionsingenieur gearbeitet habe, haben wir Checklisten an vielen Stellen mit Erfolg eingesetzt. Verwenden Sie sie immer dann, wenn Prozesse automatisiert ablaufen sollen. Ich selbst habe mir Checklisten für die Erstellung von Fotoprotokollen, für die Wochendurchsicht oder zum Koffer packen erstellt.
Funktioniert!

Checkliste

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(Produktivitäts-) Geheimnisse, die Sie nie erfahren werden

Jeder Organisationsentwickler weiß, dass es in jeder Firma Tabuthemen gibt, über die offiziell nicht gesprochen werden darf. Vor vielen Jahren durfte ich zum Beispiel als externer Mitarbeiter für ein Unternehmen arbeiten, das ein anderes kleineres akquiriert hatte. Obwohl jeder auf den Fluren hinter vorgehaltener Hand davon sprach, dass das Vorhaben in nächste Zukunft an die Wand fahren würde, sprach das niemand aus. Es durfte einfach nicht ausgesprochen werden. “Elephant in the room“ nennen dieses Phänomen unsere amerikanischen Freunde.

Dannielle Blumenthal beschreibt in ihrem Beitrag “5 Productivity Secrets Your Boss Won’t Tell You“ folgende offene Geheimnisse rund um die Produktivität:

  1. Arbeiten Sie nicht für einen Chef, den Sie nicht respektieren können
  2. Sagen Sie Ihrem Chef, wo Ihre Grenzen liegen
  3. Planen Sie feste Zeiten ein, wo Sie Ihren Leidenschaften außerhalb der Arbeit frönen
  4. Erforschen Sie den Eisberg innerhalb Ihres Unternehmens
  5. Organisieren Sie Ihre Arbeit in Projekten oder Programmen und behalten Sie diese im Auge

Wenn jemand den ersten Punkt nachvollziehen kann, dann bin ich das. Glauben Sie mir, das Arbeiten für einen Vorgesetzten, von dem Sie nichts halten, kann Ihr ganzes Leben vermiesen. Da gibt es nur eines: Die Stelle wechseln, entweder innerhalb der Firma oder ganz nach draußen.

Zum Eisberg: In jeder Organisation gibt es ungeschriebene Gesetze, deren Beachtung das Überleben sichert. Sie sollten schnell herausbekommen, für welche Handlungen Sie belohnt und für welche Sie bestraft werden. Bitte verwechseln Sie die ungeschriebenen Regeln (unsichtbar, unterhalb der Wasserlinie beim Eisberg) nicht mit den offiziellen geschriebenen (sichtbar, oberhalb der Wasserlinie). Wenn jeder zu spät in die Besprechungen kommt, ohne dass sich eine Konsequenz daraus ergibt, dann lautet eine Regel: Du darfst zu spät in die Meetings kommen. Da ist es völlig gleichgültig, welche offiziellen Besprechungsregeln in den Meetingräumen hängen.

Und noch etwas (Punkt 2): Es schadet nicht, sich Respekt zu verschaffen, indem Sie ab und zu Pflöcke einschlagen, die Ihre Grenzen markieren. Da betrifft nicht nur die Arbeitsmenge, sondern auch die Art und Weise, wie mit Ihnen umgegangen wird. Trauen Sie sich. Es ist mehr möglich als Sie denken.

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Kostenloses E-Book: Alles über E-Mail

Wenn Sie wissen möchten, was technisch hinsichtlich der guten alten Tante E-Mail alles so auf dem Markt ist, dann empfehle ich Ihnen das kostenlose E-Book, das Sie auf www.homepage-erstellen.de erhalten können: “E-Mail: Anbieter und Software” (pdf). Der Inhalt:

  • E-Mail, wie funktioniert das?
  • Kostenlose E-Mail Anbieter im Überblick
  • E-Mail-Konten von Webspace Providern
  • Alfahosting (kannte ich auch noch nicht)
  • E-Mail-Software (für mich Outlook, ist doch klar)
  • Tipps und Tricks
  • … und ein abschließendes Fazit

Letzteres kommt auch von mir. Wenn Sie jemandem einen kompakten schnellen Einstieg empfehlen müssen, dann ist dieses E-Book eine gute Wahl.

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